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      <fileDesc xml:id="jfb_000217">
         <titleStmt>
            <title type="uniform" xml:lang="ger">Kopenhagen (1780-11-25)</title>
            <title type="main" xml:lang="ger">Kopenhagen (1780-11-25)</title>
            <author>
               <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/BlumenbachJ"
                         xml:id="JFB">
                  <surname>Blumenbach</surname>
                  <forename>Johann Friedrich</forename>
               </persName>
            </author>
            <editor>Projekt Johann Friedrich Blumenbach - Online der <orgName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_org/AdWzG" role="edt">Akademie der Wissenschaften zu Göttingen</orgName>
            </editor>
            <respStmt>
               <resp>Projektträger:</resp>
               <orgName xml:id="NAdWzG">Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen</orgName>
            </respStmt>
            <respStmt>
               <resp>Volltexterstellung und Basis-TEI-Auszeichung durch:</resp>
               <orgName xml:id="textloop">textloop Martina Gödel</orgName>
            </respStmt>
            <respStmt>
               <resp>Bearbeitung durch: </resp>
               <orgName xml:id="BjfbO">Bearbeiter des Projekts Johann Friedrich Blumenbach -
						online</orgName>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>Elektronischer Volltext der online-Werkausgabe der Schriften Johann Friedrich
					Blumenbachs (Auszeichnung in TEI P5, BP-Level 5)</edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher xml:id="JFBOPublisher">
               <orgName role="hostingInstitution">Niedersächsische Akademie der Wissenschaften</orgName>
               <orgName role="project">Johann Friedrich Blumenbach – Online</orgName>
            </publisher>
            <pubPlace>Göttingen</pubPlace>
            <date type="publication" when="2025"/>
            <availability>
               <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">
                  <p>CC BY-SA 4.0</p>
               </licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
         <seriesStmt>
            <title level="s" type="main">Blumenbach - Online</title>
         </seriesStmt>
         <notesStmt>
            <note type="remarkDocument">Herstellung der Imagedateien des Quelldokuments durch das Göttinger Digitalisierungszentrum</note>
         </notesStmt>
         <sourceDesc>
            <bibl type="JA"/>
            <biblFull>
               <titleStmt>
                  <title
                         level="a"
                         type="uniform"
                         xml:lang="ger">Kopenhagen
							(1780-11-25)</title>
                  <title
                         level="a"
                         type="main"
                         xml:lang="ger">Kopenhagen</title>
                  <author>
                     <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/BlumenbachJ">
                        <surname>Blumenbach</surname>
                        <forename>Johann Friedrich</forename>
                     </persName>
                  </author>
                  <editor>
                     <orgName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_org/AdWzG" role="edt">Königliche Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen</orgName>
                  </editor>
               </titleStmt>
               <extent>
                  <measure>Bde.</measure>
                  <measure>10 cm</measure>
               </extent>
               <publicationStmt>
                  <publisher>
                     <persName
                               ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/DieterichJ"
                               role="pbl">
                        <surname>Dieterich</surname>
                        <forename>Johann Christian</forename>
                     </persName>
                  </publisher>
                  <pubPlace ref="gettyid:7005246">Göttingen</pubPlace>
                  <date when="1780-11-25">25. November 1780</date>
                  <date
                        type="Erscheinungsverlauf"
                        from="1753"
                        to="1801">1753-1801</date>
               </publicationStmt>
               <seriesStmt>
                  <title
                         level="j"
                         type="uniform"
                         xml:lang="ger">Göttingische gelehrte
							Anzeigen</title>
                  <title
                         level="j"
                         type="main"
                         xml:lang="ger">Göttingische Anzeigen von
							gelehrten Sachen : unter der Aufsicht der Königl. Gesellschaft der
							Wissenschaften</title>
                  <biblScope unit="issue" n="144">144. St.</biblScope>
                  <biblScope
                             unit="page"
                             from="1175"
                             to="1178">S. 1175-1178</biblScope>
               </seriesStmt>
               <notesStmt>
                  <note type="BibAnmerkung">Rezension von [Lit.] Fauna Groenlandica : systematice
						sistens animalia Groenlandiae occidentalis hactenus indagata, quoad nomen
						specificum, triviale, vernaculumque, synonyma auctorum plurimum,
						descriptionem, locum, victum, generationem, mores, usum capturamque singuli,
						pro ut detegendi occasio fuit, maximaque parte secundum proprias
						observationes / Otho Fabricius. – Hafniae ; Lipsiae : Rothe, 1780. SUB
						Göttingen: 8 ZOOL I, 9616</note>
               </notesStmt>
            </biblFull>
            <msDesc>
               <msIdentifier>
                  <idno>
                     <idno type="SUB_call_number">8 EPH LIT 160/7:1780,2.1780</idno>
                     <idno type="CK_JFB_number">000217</idno>
                  </idno>
               </msIdentifier>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>Volltextdigitalisierung für das Projekt "Johann Friedrich Blumenbach - Online"
					der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <correction method="markup">
               <p>Corrigenda und Druckfehlerverzeichnisse wurden soweit vorhanden erfasst und
						zusätzlich über <gi>choice</gi> in die Texte eingearbeitet. Innerhalb von
							<gi>choice</gi> steht der korrigierte Wert in <tag>corr
							type="corrigenda"</tag> und der zu korrigierende Wert in
						<tag>orig</tag>. In der Editura-Basis HTML-Transformation wird zurzeit der
						Wert in <gi>corr</gi> realisiert.</p>
            </correction>
            <correction method="markup">
               <p>Bei der Erfassung eindeutig identifizierte Druckfehler wurden über
							<gi>choice</gi> gekennzeichnet. In <tag>corr type="misprint"</tag> wurde
						der korrigierte Wert erfasst und in <tag>orig</tag> der fehlerhafte Wert der
						Druckvorlage. In der Editura-Basis HTML-Transformation wird zurzeit der Wert
						in <gi>corr</gi> realisiert.</p>
            </correction>
            <normalization source="#NAdWzG" method="silent">
               <p>Bei der Zeichenerkennung wurde nach dem von der Akademie gelieferten Dokument
						"Buchstabenmuster_Blumenbach.doc" modernisiert.</p>
            </normalization>
            <normalization source="#NAdWzG" method="silent">
               <p>In Absprache mit der Akademie wurden die folgenden Aspekte der Vorlage nicht
						erfasst:</p>
               <p>Bogensignaturen und Kustoden</p>
               <p>Kolumnentitel</p>
               <p>Auf Titelblättern wurde auf die Auszeichnung der Schriftgrößenunterscheide
						zugunsten der Identifizeriung von <gi>titlePart</gi>s verzeichtet.</p>
               <p>Keine Auszeichnung der Initialbuchstaben am Kapitelanfang.</p>
            </normalization>
            <normalization method="markup">
               <p>Textbereiche, die in Frakturvorlagen in Antiqua gesetzt waren, wurden als
							<tag>hi rendition="#r"</tag> ("roman") ausgezeichnet. Textbereiche, die
						in Antiquavorlagen in Fraktur gesetzt waren, wurden als <tag>hi
							rendition="#gothic"</tag> ausgezeichnet. (vgl. CSS-Definitionen in unten
						stehender <tag>tagsDecl</tag>)</p>
            </normalization>
            <quotation marks="some">
               <p>Es wurden alle Anführungszeichen übernommen und die Zitate zusätzlich mit
							<tag>quote</tag> ausgezeichnet. Eine Ausnahem bilden Zitate, bei denen
						das Anführungszeichen zu Beginn jeder Zeie wiederholt wird. Hier wurden die
						Wiederholungen des öffenenden Zeichens nicht übernommen, sondern jeweils nur
						das öffnende und das schließende Zeichen. Das umschließende Element
							<gi>quote</gi> wurde für diese Zitate über das Attribut <att>type</att>
						mit dem Wert <val>preline</val> gekennzeichnet.</p>
            </quotation>
            <hyphenation eol="all">
               <p>Weiche und harte Zeilentrennungen wurden als 002D übernommen. Weiche
						Zeilentrennungen wurden über die Ergänzung eines Attributwertes von den
						harten Trennungen unterscheiden: <tag>lb type="inWord"</tag>. Erstreckt sich
						die Worttrennung über einen Seitenumbruch steht das Element <gi>pb</gi>
						direkt hinter dem schließenden <tag>lb type="inWord"</tag> bzw.
							<tag>lb</tag>
               </p>
            </hyphenation>
         </editorialDecl>
         <tagsDecl>
            <rendition xml:id="r" scheme="css">font-family: "times new roman", times,
					serif;</rendition>
            <rendition xml:id="gothic" scheme="css">font-family: "times new roman", times,
					serif;</rendition>
            <rendition xml:id="sw" scheme="css">font-weight: bold</rendition>
            <rendition xml:id="hand" scheme="free">font-style: italic</rendition>
            <rendition xml:id="wide" scheme="css">letter-spacing: 2pt;</rendition>
            <rendition xml:id="center" scheme="css">text-align: center;</rendition>
            <rendition xml:id="no_indent" scheme="css">text-indent: none;</rendition>
            <rendition xml:id="indent-1" scheme="css">text-indent: -1em;</rendition>
            <rendition xml:id="indent-2" scheme="css">text-indent: -2em;</rendition>
            <rendition xml:id="indent" scheme="css">text-indent: 1em;</rendition>
            <rendition xml:id="right" scheme="css">text-align: right;</rendition>
            <rendition xml:id="left" scheme="css">text-align: left;</rendition>
            <rendition xml:id="l1em" scheme="css">margin-left: 1em;</rendition>
            <rendition xml:id="l2em" scheme="css">margin-left: 2em;</rendition>
            <rendition xml:id="l3em" scheme="css">margin-left: 3em;</rendition>
            <rendition xml:id="r1em" scheme="css">margin-right: 1em;</rendition>
            <rendition xml:id="hidden" scheme="css">display: none;</rendition>
            <rendition xml:id="small" scheme="css">font-size: .8em;</rendition>
            <rendition xml:id="x-small" scheme="css">font-size: x-small;</rendition>
            <rendition xml:id="xx-small" scheme="css">font-size: xx-small;</rendition>
            <rendition xml:id="large" scheme="css">font-size: large;</rendition>
            <rendition xml:id="x-large" scheme="css">font-size: x-large;</rendition>
            <rendition xml:id="xx-large" scheme="css">font-size: xx-large</rendition>
            <rendition xml:id="smcap" scheme="css">font-variant: small-caps</rendition>
            <rendition xml:id="i" scheme="css">font-style: italic</rendition>
            <rendition xml:id="b" scheme="css">font-weight: bold</rendition>
            <rendition xml:id="sup" scheme="css">font-size: .7em; vertical-align:
					super;</rendition>
            <rendition xml:id="sub" scheme="css">font-size: .7em; vertical-align:
					sub;</rendition>
            <rendition xml:id="ul" scheme="css">text-decoration: underline</rendition>
            <rendition xml:id="ulul" scheme="css">text-decoration: underline </rendition>
            <rendition xml:id="hls" scheme="free">horizontal line short; solid; align:
					center</rendition>
            <rendition xml:id="hll" scheme="free">horizontal line long; solid; align:
					center</rendition>
            <rendition xml:id="dhls" scheme="free">double horizontal line short; solid; align:
					center</rendition>
            <rendition xml:id="dhll" scheme="free">double horizontal line long; solid; align:
					center</rendition>
            <rendition xml:id="rabox" scheme="free">rectangular box; align: center</rendition>
            <rendition xml:id="ornament" scheme="free">printers ornament; align:
					center</rendition>
            <namespace name="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
               <tagUsage gi="div">Es wurden nur nummerierte <gi>div</gi>s genutzt.</tagUsage>
               <tagUsage gi="pb">Trägt obligatorisch die folgenden Attribute: <att>n</att> gibt
						die Originalseite der Vorlage wieder, <att>facs</att> ruft die
						Faksimiledatei auf, <att>xml:id</att> bildet für Seitenverweise eine ID aus
						dem Wert von <att>n</att> und einer laufenden Nummer. Wird <gi>pb</gi> in
						Fußnotentexten ein zweites Mal gesetzt, zählt die genannte ID eine Stelle
						hoch.</tagUsage>
            </namespace>
         </tagsDecl>
         <refsDecl>
            <p>Über das ODD-File "blumenbach_TEI_changedck_manuell.xml" wurde die
					Schemaerstellung gesteuert. Aktuell stehen alle Elemente der vier Grundmodule
					tei, core, textstructure und header zur Nutzung bereit. Zusätzlich alle Elemente
					des Moduls tagdocs und namesdates für die Dokumentation im teiHeader. Die von
					Editura ausgeschlossenen Elemente in den Modulen figures, transcr und linking
					wurden bei der Schemabearbeitung durch Blumenbach-online wieder aufgehoben.</p>
            <p>Folgende Attributwerte wurden für den Einsatz im Volltext im ODD-File
					"blumenbach_TEI_changedck_manuell.xml" näher bestimmt und bereitgestellt:</p>
            <p>Element <gi>pb</gi>: Für das Attribut <att>n</att> sind neben Seitenzahlen
					weitere zugelassene Werte definiert.</p>
            <p>Element <gi>lb</gi>: Mögliche Werte für das Attribut <att>type</att> sind als
					geschlossene Liste definiert.</p>
            <p>Element <gi>titlePart</gi>: Mögliche Werte für das Attribut <att>type</att> sind
					als geschlossene Liste definiert.</p>
            <p>Element <gi>div1</gi>: Mögliche Werte für das Attribut <att>type</att> sind als
					geschlossene Liste definiert.</p>
            <p>Element <gi>corr</gi>: Mögliche Werte für das Attribut <att>type</att> sind als
					geschlossene Liste definiert.</p>
         </refsDecl>
         <classDecl>
            <taxonomy xml:id="gnd">
               <bibl>Gemeinsame Normdatei (GND)</bibl>
            </taxonomy>
            <taxonomy xml:id="ddc">
               <bibl>Dewey Decimal Classification</bibl>
            </taxonomy>
            <taxonomy xml:id="getty">
               <bibl>Getty Thesaurus of Geographic Names</bibl>
            </taxonomy>
            <taxonomy xml:id="icc">
               <bibl>Iconclass</bibl>
            </taxonomy>
            <taxonomy xml:id="jfbo_genretypen">
               <bibl>Johann Friedrich Blumenbach - Online Genretypen</bibl>
            </taxonomy>
         </classDecl>
         <listPrefixDef>
            <prefixDef ident="gettyid"
                       matchPattern="([a-z]+)"
                       replacementPattern="http://vocab.getty.edu/tgn/#$1">
               <p>Projektinterne URIs mit dem Präfix "GettyId" können umgewandelt werden, damit
						sie auf einen Eintrag des <ref target="#Getty">Getty Thesaurus of Geographic
							Names</ref> zeigen.</p>
            </prefixDef>
            <prefixDef ident="gndid"
                       matchPattern="([a-z]+)"
                       replacementPattern="http://d-nb.info/gnd/#$1">
               <p>Projektinterne URIs mit dem Präfix "GndId" können umgewandelt werden, damit
						sie auf einen Eintrag der <ref target="#Gnd">Gemeinsamen Normdatei
							(GND)</ref> der Deutschen Nationalbibliothek zeigen.</p>
            </prefixDef>
            <prefixDef ident="iccid"
                       matchPattern="([a-z]+)"
                       replacementPattern="http://iconclass.org/#$1">
               <p>Projektinterne URIs mit dem Präfix "IccId" können umgewandelt werden, damit
						sie auf einen Eintrag des Klassifikationssystems <ref target="#Icc">Iconclass</ref> zeigen.</p>
            </prefixDef>
         </listPrefixDef>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <textClass>
            <classCode scheme="#Ddc">571</classCode>
            <classCode scheme="#Ddc">590</classCode>
            <classCode scheme="#Ddc">591</classCode>
            <keywords scheme="#Gnd">
               <term ref="GndId:4060087-7">Tiere</term>
               <term ref="GndId:4022113-1">Grönland</term>
               <term ref="GndId:4120867-5">Allgemeine Zoologie</term>
               <term ref="GndId:4133437-1">Tiergeographie</term>
               <term ref="GndId:4129378-2">Tierökologie</term>
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            <keywords scheme="#JFBO_Genretypen">
               <term>Rezension/Anzeige</term>
            </keywords>
            <keywords scheme="frei">
               <term>18. Jahrhundert</term>
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         <change who="#textloop">Initiation, <date>Oktober 2015</date>
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               <titlePart type="main">
                  <hi rendition="#wide">Göttingische<lb/>Anzeigen<lb/>von</hi>
                  <lb/>gelehrten Sachen<lb/>unter
						der Aufsicht<lb/>der <orgName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_org/AdWzG">
                     <choice>
                        <expan>Königlichen</expan>
                        <abbr>Königl.</abbr>
                     </choice> Gesellschaft der Wissenschaften</orgName>.</titlePart>
            </docTitle>
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            <titlePart type="sub" rendition="#center">
               <hi rendition="#wide">Der zweyte
					Band</hi>.<lb/>auf das Jahr <date when="1780">1780</date>.</titlePart>
            <milestone rendition="vignette" unit="section"/>
            <milestone rendition="#dhll" unit="section"/>
            <docImprint rendition="#center">
               <hi rendition="#wide">
                  <name type="place" ref="gettyid:7005246">Göttingen</name>
               </hi>,<lb/>gedruckt bey <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/DieterichJ">Johann Christian
						Dieterich</persName>.</docImprint>
         </titlePage>
      </front>
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            <head rendition="#center">
               <name type="place" ref="gettyid:7003474">Kopenhagen</name>.</head>
            <p>
               <bibl>
                  <ref target="ditavuri:jfb:FABRICIUS1780a">Bey Rothe
							ist auf 452 Seiten in Octav abge-<lb type="inWord"/>druckt: <hi rendition="#r">
                        <choice>
                           <expan>Otho</expan>
                           <abbr>Othonis</abbr>
                        </choice> Fabricii <hi rendition="#i">fauna
							Groenlandica</hi>
                     </hi>
                  </ref>
               </bibl>. Der<lb/>
               <choice>
                  <expan>Verfasser</expan>
                  <abbr>Verf.</abbr>
               </choice> hat die gleiche ruhmvolle Bahn betreten,<lb/>auf der sich die
					protestantischen Missionarien in<lb/>beiden <name type="place" ref="gettyid:7004550">
                  <name type="place" ref="gettyid:6001831">Indien</name>
               </name> so ausnehmend hervorthun, indem<lb/>sie die Muse, die
					ihnen von ihrem Beruf, den<lb/>Saamen des Christenthums auszubreiten,
					übrig<lb/>bleibt, dazu anwenden, zugleich allerhand nuz-<lb type="inWord"/>bare
					Kenntnisse wiederum einzuernden, und da-<lb type="inWord"/>durch auch der
					Wahrheit und den Wissenschaften<lb/>in ihrem vaterländischen Welttheile nüzlich
					zu<lb/>werden. <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/FabriciusO">Hr. <choice>
                     <expan>Fabricius</expan>
                     <abbr>F.</abbr>
                  </choice>
               </persName> hatte sich während seines Aufent-<lb type="inWord"/>halts in <name type="place" ref="gettyid:7024573">Grönland</name> die ganze
					Naturgeschichte die-<lb type="inWord"/>ses merkwürdigen Landes, Sprache u. s. w.
					zum<lb/>Vorwurf gewählt, und liefert hier jezt den Theil,<lb/>
               <pb n="1176" facs="images/00000003.tif" xml:id="pb1176_0001"/>der die <hi rendition="#b">Thiergeschichte</hi> betrift, als eine vor-<lb type="inWord"/>läufige Probe
					seiner Arbeiten, deren Vollständig-<lb type="inWord"/>keit sich sowohl auf die
					ansehnliche Menge der<lb/>Gattungen, (worunter, zumal in der Classe
					der<lb/>Insecten und der Gewürme, viele neue sind,) als<lb/>auf die
					umständlichen Nachrichten von ihnen,<lb/>erstreckt. Lebensart der Thiere, ihre
						Nahrungsmit-<lb type="inWord"/>tel etc. zu geringst ihre Stimme; und dann
					ihr<lb/>Fang, ihre Benutzung, was Kaufwaaren sind u. s. w.<lb/>ist alles genau
					angezeigt. Auch von manchen<lb/>schon bekannten Thieren, wie vom Raben etc.
						fin-<lb type="inWord"/>den sich artige, nicht gemeine, Bemerkungen.<lb/>So
					auch von solchen, über deren Lebensart sich<lb/>insgemein so gar wenig sagen
					läßt, wie die Fi-<lb type="inWord"/>sche etc. Die Ordnung ist <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/LinneC">Linnäisch</persName>, doch
					sind die<lb/>neuen Geschlechter des <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/MuellerOF">Hrn. Etatsrath
						Müller</persName> und<lb/>einige des <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/BruennichM">Hrn. Brünnich</persName>
					eingeschaltet. Ein<lb/>förmlicher Auszug läßt sich aus solchen Werken<lb/>nicht
					in eine Anzeige bringen, also müssen wir<lb/>uns begnügen, einige wenige von den
					vielen<lb/>besondern Bemerkungen, die hier vorkommen,<lb/>auszuheben. Die
					Grönländer sind nicht von Na-<lb type="inWord"/>tur unbärtig, sie raufen sich
					den Bart aus. Der<lb/>Seelöwe soll weinen, und sogar daher
					triefäugicht<lb/>werden. Aus seinen und aus verschiedener ande-<lb type="inWord"/>rer Thiere Därmen macht man Fensterscheiben.<lb/>Umständlich von den
					verschiedenen Gattungen der<lb/>für die Grönländer so äusserst wichtigen
						Thier-<lb type="inWord"/>geschlechter, des Seehunds,
					Schwimmvögel,<lb/>Stockfische, Schollen u. s. w. Der Häring hin-<lb type="inWord"/>gegen werde dort zu Lande wenig geschäzt.
					Der<lb/>Grönländische Hund bellt doch zuweilen. Beis-<lb/>sigte Hunde werden
					besänftigt, wenn man ihnen<lb/>Thran in die Ohren flösst. Toller Hundsbiß
					ist<lb/>in <name type="place" ref="gettyid:7024573">Grönland</name> unerhört.
					Vom weissen Bär hätten<lb/>wir eine Zeichnung gewünscht, oder nur
						Anzeige,<lb/>
               <pb n="1177" facs="images/00000004.tif" xml:id="pb1177_0001"/>welche von den so verschiedenen bisherigen Abbil-<lb type="inWord"/>dungen die
					wahre sey. Auch vom Wallrath hätten<lb/>wir gern noch mehr Bestimmtes gelesen.
					Der Pott-<lb type="inWord"/>fisch, der diese sonderbare Fettigkeit führt, ist
					das<lb/>einzige Geschöpf, vor welchem der sonst so furcht-<lb type="inWord"/>bare und zugleich äusserst scharf hörende Hayfisch<lb/>flieht. Der Wittfisch
					sey ein <hi rendition="#r">
                  <foreign xml:lang="lat">Delphinus</foreign>
               </hi>.
						Rat-<lb type="inWord"/>ten, die etwa zu Schiff nach <name type="place" ref="gettyid:7024573">Grönland</name> kommen,<lb/>können doch nie über
					Winter da ausdauren. Es<lb/>giebt mehrere Entenarten, die wie der
					Eidervogel<lb/>Dunen geben. Manche Fische scheinen den Win-<lb type="inWord"/>ter über im Sumpf völlig <hi rendition="#sw">einzufrieren,</hi> und
					im<lb/>Frühjahr beym Aufthauen doch wieder aufzuleben<lb/>(wie die
					Insectenpuppen, die, des Lebens ohn-<lb type="inWord"/>beschadet, im Winter
					zuweilen wie Eiszapfen<lb/>durchfroren sind.) Der grosse Wasserkäfer mit<lb/>der
					gelben Einfassung, der auch in der See lebt,<lb/>soll wol eher mit dem Trunk
					verschluckt und<lb/>dadurch tödtlich worden seyn. Die Flöhe halten<lb/>sich dort
					bloß auf den (weissen) Hasen auf, kom-<lb type="inWord"/>men nicht zu den
					Menschen. <hi rendition="#r">
                  <foreign xml:lang="lat">Tipulae</foreign>
               </hi>, die
					schon<lb/>einige Tage für todt an der Nadel gesteckt hat-<lb type="inWord"/>ten,
					bewegten sich wieder, da sie mit den Ge-<lb type="inWord"/>burtsgliedern an
					einander stiessen. Die beyspiel-<lb type="inWord"/>lose Zärtlichkeit, mit der
					die Sackspinne ihre<lb/>Brut bewacht, und sie unter allen Qualen nur<lb/>desto
					inbrünstiger an sich drückt. Selbst die<lb/>Grönländer wissen, daß in den
					Krätzgeschwüren<lb/>Milben nisten. (Daß dieß bey äusserst unrein-<lb type="inWord"/>lichen Krätzigen statt finden und das Uebel<lb/>verschlimmern
					und unterhalten könne, haben wir<lb/>nie geläugnet; nur können wir nicht
					glauben,<lb/>daß die Krankheit von diesen Thieren <hi rendition="#sw">herrühre,<lb/>verursacht werde</hi> etc. und wissen hingegen zu-<lb type="inWord"/>verlässig, daß sich bey reinlichen Kranken dieser<lb/>Art,
					die wir gesehen haben, auch nicht eine<lb/>
               <pb n="1178" facs="images/00000005.tif" xml:id="pb1178_0001"/>Spur von solchem Ungeziefer gezeigt hat.)
					Die<lb/>Grönländischen Kinder sind häufiger mit Maden-<lb type="inWord"/>würmern
						(<hi rendition="#r">
                  <foreign xml:lang="lat">Ascarides</foreign>
               </hi>), als
					Spulwürmern (<hi rendition="#r">
                  <foreign xml:lang="lat">Lum-<lb type="inWord"/>brici</foreign>
               </hi>) geplagt. Vielerley Bandwürmer, auch mit<lb/>dem
					sogenannten <hi rendition="#sw">Kopf.</hi> Was man Wallfisch-<lb type="inWord"/>fraß nennt, sey das Thier aus einer Art Schiff-<lb type="inWord"/>boot (<hi rendition="#r">
                  <foreign xml:lang="lat">Argonauta arctica</foreign>
               </hi>.)
						<hi rendition="#r">
                  <foreign xml:lang="lat">Reptilia</foreign>
               </hi>, als
					Frösche,<lb/>Schildkröten, Eidexen etc. giebts fast gar nicht in<lb/>
               <name type="place" ref="gettyid:7024573">Grönland</name>. Auch keine
					Schlangen.</p>
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