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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de-DE"><text xml:id="blume_003006" xml:lang="ger"><body><div1 n="2"><p rendition="#no_indent">nun nach dessen Tode der schon
					im <bibl>
                  <ref target="ditavuri:jfb:BLUMENBACH1798h">ersten
							Hefte der<lb />
                     <choice>
                        <expan>Allgemeinen</expan>
                        <abbr>A.</abbr>
                     </choice>
                     <choice>
                        <expan>Geographischen</expan>
                        <abbr>G.</abbr>
                     </choice>
                     <choice>
                        <expan>Ephemeriden</expan>
                        <abbr>E.</abbr>
                     </choice>
                  </ref>
               </bibl> erwähnte <hi rendition="#i">
                  <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/ParkM">Park</persName>
               </hi>.</p>
            <p>Der <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/HoughtonD">Major</persName>
					war im Frühjahr <date when="1791">91</date> nach <hi rendition="#i">
                  <name type="place" ref="gettyid:7017746">Medina</name>
               </hi>
               <note type="editorial">Hauptort des ehemaligen westafrikanischen Reiches Wuli, der
						sich auf dem Gebiet des heutigen Staates Gambia befand. Der Getty Thesaurus
						of Geographic Names führt den Ort „Medina“ nicht.</note>, das<lb />heisst
					überhaupt bey den Arabern eine Stadt, dem<lb />Hauptorte des Reichs <hi rendition="#i">
                  <name type="place" ref="gettyid:1000165">Woolli</name>
               </hi>
               <note type="editorial">Ehemaliges westafrikanisches Reich
						am Nordufer des Flusses Gambia auf dem Gebiet der heutigen Staaten Gambia
						und Senegal. Der Getty Thesaurus of Geographic Names führt das Gebiet
						„Wooli“ nicht.</note> gereist, wo ihn der alte<lb />
               <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/KoenigJata">König <hi rendition="#i">Jata</hi>
               </persName>, und sein Volk aufs beste empfingen, und<lb />mit
					allem, was er brauchte, versorgten. Sie baten ihn<lb />dringend, ein Fort und
					einen Handelsplatz da anzule-<lb type="inWord" />gen, und sich selbst nachher bey
					ihnen niederzulassen,<lb />wozu er auch grosse Lust bezeigte, und schon zur
						Fe-<lb type="inWord" />stung einen passenden Ort bey <hi rendition="#i">
                  <name type="place" ref="gettyid:7017746">Fattatenda</name>
               </hi>
               <note type="editorial">Ort im ehemaligen westafrikanischen Reiches Wuli, der
						sich auf dem Gebiet des heutigen Staates Gambia befand. Der Getty Thesaurus
						of Geographic Names führt den Ort „Fattatenda“ nicht.</note> am
					südlichen<lb />Ufer des <name type="place" ref="gettyid:7017944">Gambia</name>
					ausgesucht hatte. Er schreibt, das<lb />dasige Clima sey weit gesünder, als das
					unterhalb des<lb />Stroms nach der Küste zu. Gold, Elfenbein, Wachs<lb />und
					Sclaven seyen dort für unbedeutende Kleinigkei-<lb type="inWord" />ten zu haben,
					und man müsse da ohne Mühe einen<lb />Handel treiben können, der sich zu 800 p.
					C. verinteres-<lb type="inWord" />siren würde. Mit 60 Thaler des Jahrs werde eine
					ganze<lb />Familie mit Überfluss von Schafen, Rindern, Milch,<lb />Butter, Roth-
					und Schwarz-Wildpret, Geflügel, Eyern,<lb />Fischen und Honig versorgt werden
					können. Indess<lb />brach aber während seines Dortseyns an einem Mittag<lb />Feuer
					aus, und in weniger als einer Stunde war die<lb />ganze aus tausend Häusern
					bestehende Stadt niederge-<lb type="inWord" />brannt. Denn da der Wind stark
					ging, so war an kein<lb />Löschen der mit Bambus-Rohr und dürrem Grase ge-<lb type="inWord" />deckten Wohnungen zu denken. Er erhielt aber so-<lb type="inWord" />gleich eine Einladung von den muhamedanischen Al-<lb type="inWord" />caiden zu <hi rendition="#i">
                  <name type="place" ref="gettyid:1000189">Barraconda</name>
               </hi>
               <note type="editorial">Ort
						am Fluss Gambia, der sich auf dem Gebiet des heutigen Staates Senegal
						befand. Der Getty Thesaurus of Geographic Names führt den Ort „Barraconda“
						nicht.</note>, einer grossen Stadt von 2100<lb />Häusern, <choice>
                  <expan>östlich</expan>
                  <abbr>östl.</abbr>
               </choice> von <name type="place" ref="gettyid:7017746">Medina</name>
               <note type="editorial">Hauptort des ehemaligen westafrikanischen Reiches Wuli, der
						sich auf dem Gebiet des heutigen Staates Gambia befand. Der Getty Thesaurus
						of Geographic Names führt den Ort „Medina“ nicht.</note>, wo er <choice>
                  <corr>sich ebenfalls</corr>
                  <orig>sichebenfalls</orig>
               </choice> vor-<lb type="inWord" />trefflich befand, und täglich mit Geflügel,
					Reis, Cusch-<lb type="inWord" />cusch-Wurzeln, Milch und Honig versorgt ward.
						Es<lb />
               </p></div1></body></text></TEI>
