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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de-DE"><text xml:id="blume_000601" xml:lang="ger"><body><div1>
            <head rendition="#center">
               <name type="place" ref="gettyid:7005293">Frankfurt
						a.M.</name>
            </head>
            <p>
               <bibl>
                  <ref target="ditavuri:jfb:WIED1820a">Gedruckt und
							verlegt bey Brönner: Reise nach<lb />Brasilien in den <choice>
                        <expan>Jahren</expan>
                        <abbr>J.</abbr>
                     </choice> 1815–17, von <hi rendition="#wide">Maximilian</hi>
                     <lb />Prinzen
							zu <hi rendition="#wide">Wied-Neuwied</hi>. Erster Band.</ref>
               </bibl>
					380<lb />S. in <choice>
                  <expan>groß</expan>
                  <abbr>gr.</abbr>
               </choice> Quart, mit Vignetten und einem Atlas<lb />von Kupfern und Charten.</p>
            <p>Das Werk eines deutschen Prinzen der als solcher<lb />das Beyspiel ohne Beyspiel
					gegeben, aus reinem Ei-<lb type="inWord" />fer für die Naturgeschichte eine
					kostbare und mühsa-<lb type="inWord" />me und gefahrvolle Reise in gar wenig
					bekannte Ge-<lb type="inWord" />genden eines fernen Welttheils zu unternehmen –
					in<lb />ein Wunderland, dessen erste ethnographische und
					erste<lb />naturhistorische Kunde überhaupt dem Untersuchungs-<lb type="inWord" />geiste zweyer unsrer deutschen Landsleute zu verdanken<lb />ist. – Jene, in der
					Mitte des <date from="1500" to="1599">16. Jahrhunderts</date>,<lb />dem wackern
					Büchsenschützen <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/StadenH">
                  <hi rendition="#wide">Hanns Staden</hi>
               </persName> von<lb />
               <name type="place" ref="gettyid:7013242">Homberg in Hessen</name>, der sechs Jahre
					in <name type="place" ref="gettyid:1000047">Brasilien</name>
               <lb />haußte, und
					zwar neun Monathe lang (nicht 9 Jahre<lb />wie <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/RobertsonW" cert="high">Robertson</persName> sagte) als Gefangner der wilden Canni-<lb type="inWord" />balen wo ihm täglich bedeutet ward, wie er nun<lb />bald,
					gleich so vielen seiner Unglücksgefährten, ge-<lb type="inWord" />schlachtet und
					verspeiset werden sollte. – Hundert<lb />
               </p></div1></body></text></TEI>
