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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de-DE"><text xml:id="blume_000836" xml:lang="ger"><body><div1><div2 n="2"><p>gen (<hi rendition="#sw">
                     <foreign xml:lang="may" cert="medium">Junken</foreign>
                  </hi>), auf Flüßen und Landseen zu.
						Bloß<lb />auf der Strecke des <name type="place" ref="gettyid:1124523">Pei-ho <choice>
                        <expan>Flußes</expan>
                        <abbr>Fl.</abbr>
                     </choice>
                  </name> zwischen <name type="place" ref="gettyid:8068515">Tong-tschu-<lb type="inWord" />fu</name> und <name type="place" ref="gettyid:7001965">Tien-sing</name> rechneten die Reisenden auf
							hun-<lb type="inWord" />dert tausend solcher Wasserbewohner.</p>
               <p>Die Mohrhirse (<hi rendition="#r">
                     <foreign xml:lang="lat">Holcus
								sorghum</foreign>
                  </hi>) scheint die<lb />älteste Getraide-Art zu
						seyn, so im nördlichen <name type="place" ref="gettyid:8697460">Schina</name>
                  <lb />gebaut worden.</p>
               <p>Auffallende Wirkung der Sonne auf die Haut-<lb type="inWord" />farbe bey
						denjenigen Schinesen, welche die kleinen<lb />Schiffe ziehen, und dabey im
						Sommer meist bis an<lb />den Gürtel nackt gehen. Da ist ihre Haut braun,
						wie<lb />angelaufnes Kupfer (<hi rendition="#r">
                     <quote xml:lang="eng">copper-coloured</quote>
                     <note type="editorial">Originalzitat:
									<quote>„copper-coloured“</quote>
                        <bibl>
                           <ref target="ditavuri:jfb:STAUNTON1797a">George Staunton: <hi rendition="#i">An authentic account of
											an embassy from the King of Great Britain to the Emperor
											of China</hi>. Bd. 2. London: Bulmer and Nicol, 1797. S.
										47.</ref>
                        </bibl>
                     </note>
                  </hi>); und hin-<lb type="inWord" />gegen an den Beinen, die sie nur dann entblößen,<lb />wenn sie durchs
						Wasser waden, ganz weiß.</p>
               <p>Auch die Schinesen wißen das trübe Wasser, so<lb />mit dem aus den Flußbetten
						losgeschlemmten Thon<lb />vermengt ist, gleich dadurch klar und trinkbar zu
							ma-<lb type="inWord" />chen, daß sie ein Stück Alaun in ein mit
						Löchern<lb />durchbohrtes Bambusrohr werfen, und mit diesem<lb />Rohr das
						Wasser ein paar Minuten lang umrühren;<lb />so verbindet sich der Alaun mit
						der Thon-Erde und<lb />diese wird dadurch zu Boden gefällt.</p>
               <p>Bey <name type="place" ref="gettyid:7001758">Peckin</name> wird ein <hi rendition="#r">
                     <foreign xml:lang="lat">Polygonum</foreign>
                  </hi> gebaut,
						dessen<lb />Blätter eine dem Indig ähnliche Farbe geben. Denn<lb />
                  </p></div2></div1></body></text></TEI>
