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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de-DE"><text xml:id="blume_000776" xml:lang="ger"><body><div1><p><quote>Körnern und Zacken am meisten mit der äussern<lb />Rinde verwachsen, sehr
						geschmeidig und zähe ist,<lb />und einen weissen stark glänzenden
						Feilenstrich<lb />giebt; 2. Schwefelkies; 3. kleine, platt gedrück-<lb type="inWord" />te, eckige Körner, welche sich durch
						schwarzgraue<lb />Farbe, muschlichten Bruch, glänzendes Ansehen<lb />und
						grössere Härte von den andern unterscheiden;<lb />4. noch andere kleine
						Körner von weisser und gelb-<lb type="inWord" />licher Farbe, die
						durchscheinend und schimmernd<lb />sind.“</quote>
               <note type="editorial">Es
						handelt sich hierbei mehr um paraphrasierten Text als um ein direktes Zitat,
						vermutlich entnommen aus <bibl>
                     <ref target="ditavuri:jfb:BLUMENBACH1804d">Johann
								Friedrich Blumenbach: „Noch ein Beitrag zur Geschichte der vom
								Himmel gefallenen Aerolithen oder Meteorsteine“. In: <hi rendition="#i">Magazin für den neuesten Zustand der
									Naturkunde</hi>, Bd. 7, 3. St. (1804), S. 233–253. Hier S.
								244-245.</ref>
                  </bibl> Dieser Text von Blumenbach bezieht sich für
						die Informationen wiederum auf <bibl>
                     <ref target="ditavuri:jfb:IMHOF1804a">Maximus
								Imhof: „Untersuchung der seit einiger Zeit in Baiern herabgefallenen
								Meteorsteine, oder Aerolithen (Luftsteine).“ In: <hi rendition="#i">Kurpfalzbaierisches Münchner Wochenblatt</hi>, Bd. 5, 3. St.
								(1804), Sp. 35-45. Hier Sp. 36-37.</ref>
                  </bibl>
               </note>
               <persName ref="https://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/BlumenbachJ">Herr
						Hofr. <hi rendition="#wide">Blumenbach</hi>
               </persName>, der von die-<lb type="inWord" />sem Steine <rs type="object" subtype="GeMMe" ref="https://forschungsdatenbank.gbv.de/api/v1/objects/uuid/40979a44-7f08-4e04-8040-3eea288ca766">ein Stück</rs>
					erhalten hat, das über 4 Pfund<lb />wiegt, sagt, er stimme in seinen äussern
						Kennzei-<lb type="inWord" />chen auf das vollkommenste mit den Steinen
						von<lb />
               <name type="place" ref="gettyid:7001509">Benares</name> und von
						<name type="place" ref="gettyid:1033561">l’Aigle</name> überein.</p>
            <p>
               <quote>„Nach der gerichtlichen Anzeige an die kur-<lb type="inWord" />fürstliche
						Landesdirection hörten mehrere der<lb />Landleute, die um den Marktflecken
							<name type="place" ref="gettyid:7129440">
                     <hi rendition="#wide">Mässing</hi>
                  </name>, im<lb />kurfürstlichen Landgerichte <name type="place" ref="gettyid:1038907">Eggenfelden</name>, wohnen,<lb />am
							<date when="1803-12-13">13ten Dec. 1803</date>, Vormittags zwischen 10
						und<lb />11 Uhr, 9 bis 10 Mahl einen Knall, wie Kanonen-<lb type="inWord" />schüsse. <persName ref="https://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/RettenbeckM">Ein
							Bauer</persName> zu <name type="place" ref="gettyid:7129440">St.
							Nicolas</name>, der bei diesem<lb />Getöse aus seinem Hofe trat und in
						die Höhe sah,<lb />erblickte etwas, das sehr hoch, unter
						beständigem<lb />Sausen in der Luft daher kam, und endlich auf das<lb />Dach
						seiner Wagenhütte traf, etliche Schindeln zer-<lb type="inWord" />schlug und
						hinein drang. Er ging auf die Hütte<lb />zu, und fand in ihr einen Stein, der
						nach Pulver<lb />roch, ganz schwarz war, und so heiss, als ein Stein<lb />zu
						seyn pflegte, der auf seinem Ofen lag. Er sagte,<lb />er habe das
						vermeintliche Schiessen von <name type="place" ref="gettyid:7004667">Altenöt-<lb type="inWord" />
                     </name></quote></p></div1></body></text></TEI>
