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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de-DE"><text xml:id="blume_000833" xml:lang="ger"><body><div1><div2 n="1"><div3 n="6"><div4 n="41"><p><quote>ches
									gegen Assyrien fließt, und das vierte Wasser ist<lb />der <hi rendition="#large #sw">Phrat</hi>“</quote>
                        <note type="editorial">Originalzitat: <quote>„Und es ging aus von Eden
										ein Strom, zu wässern den Garten, und theilete sich daselbst
										in vier Haupt-Wasser. Das erste heißt Pison, das fleusst um
										das ganze Land Hevila, und daselbst findet man Gold. Und das
										Gold des Landes ist köstlich, und da findet man Bedellion,
										und den Edelstein Onyx. Das andere Wasser heißt Gihon, das
										fleusst um das gantze Mohrenland. Das dritte Wasser heißt
										Hidekel, das fleusst vor Assyrien. Das vierte Wasser heißt
										Phrat.“</quote>
                           <bibl>
                              <ref target="ditavuri:jfb:BIBLIA1735a">Martin Luther (Übers.): <hi rendition="#i">Biblia</hi>. Erfurt: Jungnicol,
											1735. Genesis 2:10-13.</ref>
                           </bibl>
                        </note>. Dies ist,
								sage ich, eine Beschreibung,<lb />welche <hi rendition="#large #sw #wide">
                           <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/Moses">Moses</persName>
                        </hi> im zweiten Kapitel der <hi rendition="#large #sw #wide">Genesis</hi>
                        <lb />gegeben hat,<note type="original" resp="#JFB" place="bottom" anchored="true" n="*)">
                           <anchor xml:id="pb092_0002" />
                           <p>
                              <bibl>
                                 <ref target="ditavuri:jfb:BIBLIA1735a">
                                    <choice>
                                       <expan>Genesis</expan>
                                       <abbr>Genes.</abbr>
                                    </choice> Kap. 2. Vers 10. u.
									f.</ref>
                              </bibl>
                           </p>
                        </note> und sie konnte seinem Geiste
								nicht<lb />anders als gegenwärtig seyn, da er im sechsten Ka-<lb type="inWord" />pitel die Geschichte der <hi rendition="#large #sw">Sündfluth</hi> anfieng. Die<lb />
                        <hi rendition="#large #sw">Israeliten</hi>, an die er sich wendete,
								kannten sehr gut<lb />ein <hi rendition="#large #sw">
                           <name type="place" ref="gettyid:7016606">Assyrien</name>
                        </hi> und
								einen <hi rendition="#large #sw">
                           <name type="place" ref="gettyid:1123842">Euphrat</name>
                        </hi>, allein diese
									la-<lb type="inWord" />gen an ganz andern Orten; in jenen
								Gegenden exi-<lb type="inWord" />stirte kein <hi rendition="#large #sw">Fluß</hi>, der sich in <hi rendition="#large #sw">vier Hauptwasser</hi>
                        <lb />theilte, von
								welchen eins der <hi rendition="#large #sw">
                           <name type="place" ref="gettyid:1123842">Euphrat</name>
                        </hi> gewesen,<lb />und
								ein anderes gegen <hi rendition="#large #sw">
                           <name type="place" ref="gettyid:7016606">Assyrien</name> geflossen
								wäre;</hi>
                        <lb />wie konnten sie also diesen ersten <hi rendition="#large #sw">scheinbaren</hi> Wi-<lb type="inWord" />derspruch in der <hi rendition="#large #sw">
                           <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/Moses">Mosaischen</persName>
                        </hi> Erzählung mit den<lb />
                        <hi rendition="#large #sw">Thatsachen</hi> ertragen?</p>
                  </div4>
                  <div4 n="42">
                     <head rendition="#center">42.</head>
                     <p>Wir werden hier, vom Anfang der <hi rendition="#large #sw #wide">Genesis</hi>
                        <lb />an, so wie ich es in allen den ihr zugehörigen
									Stel-<lb type="inWord" />len, die ich bisher beleuchtete,
								bemerklich gemacht habe,<lb />finden, daß die <hi rendition="#large #sw">göttliche</hi> Quelle, woraus sie
								geflossen<lb />ist, sich selbst bey allen den anscheinenden <hi rendition="#large #sw">Unwahr-<lb type="inWord" />scheinlichkeiten</hi> zu Tage legt, welche diejenigen da-<lb type="inWord" />rinn erblicken, die sie nicht mit <hi rendition="#large #sw">Aufmerksamkeit</hi>
                        <lb />studirt haben. Im
								zweiten Kapitel, wo <hi rendition="#large #sw #wide">
                           <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/Moses">Moses</persName>
                        </hi>
                        <lb />
                        </p></div4></div3></div2></div1></body></text></TEI>
