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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de-DE"><text xml:id="blume_000784" xml:lang="ger"><body><div1><p>furchtbar sein mußte. Allein unser Verfasser<lb />war seiner Sache gewiß, that
					eine seiner besten<lb />Spinnen in ein Glas, und gab sie dem <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/VandammeD">Gene-<lb type="inWord" />ral Van Damme</persName> um sie zur vollsten Beruhi-<lb type="inWord" />gung des <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/PichegruC">Generals
						Pichegrü</persName> nach dem <name type="place" ref="gettyid:7006810">Haag</name> zu<lb />schicken. – Er zeigt also wie interessant
					das<lb />Studium der Spinnen überhaupt für alle Welt<lb />sein müsse (denn wen
					interessirt das Wetter<lb />nicht?); wie äußerst wichtig aber besonders
					in<lb />Kriegszeiten für Heerführer; sowie in Seestäd-<lb type="inWord" />ten und
					Häfen für die Marine; für Reisende;<lb />auch für Ärzte, zumal wegen der bei
					großen<lb />Witterungswechseln zwischendurch grassirenden<lb />Krankheiten; vor
					allem aber, und in der man-<lb type="inWord" />nichfaltigsten Rücksicht, für die
						Landwirthschaft.<lb />
               <quote>»Aber, wie? wird man einwerfen,«</quote> sind
					seine<lb />Worte: <quote type="preline">»wäre es vernünftig gehandelt,
						im<lb />Vertrauen auf die Spinnen seine Sicheln<lb />Sensen und Winzerhippen
						zu wetzen, wenn<lb />das Wetter auch noch so trübe, ja sogar auch<lb />noch so
						regnig ist? Ich glaube mit einem<lb />festen Ja antworten zu
						können.«</quote>
               <note type="editorial">Originalzitat: <quote>„Mais quoi,
							dira t’on, sur la foi des Araignées pendices, <choice>
                        <orig>&amp;</orig>
                        <reg>et</reg>
                     </choice> d’après la manière dont elles travaillent ou ne travaillent
							point, il seroit sage d’aiguiser les faux, les faucilles, <choice>
                        <orig>&amp;</orig>
                        <reg>et</reg>
                     </choice> les serpettes, quoiqu’on vit le tems très chargé, même très
							pluvieux? Je crois pouvoir certifier qu’<hi rendition="#i">oui</hi>,
							comme aussi ce signe est d’un pronostic non moins certain, peur ceux qui
							ont des voyages <choice>
                        <orig>&amp;</orig>
                        <reg>et</reg>
                     </choice> des marches à faire, [...].“</quote>
                  <bibl>
                     <ref target="ditavuri:jfb:QUATREMERE1795a">Denis-Bernard Quatremère-Disjonval: <hi rendition="#i">Sur la
									découverte du rapport constant: entre l’apparition on la
									disparition, le travail on le non travail, le plus ou moins
									d’étendue des toiles ou des fils d’attache des Araignées des
									différentes espéces</hi>. La Haye: van Cleef, 1795. S.
							48.</ref>
                  </bibl>
               </note> Glaubte er<lb />doch zu Ende des Frühlings bloß
					aus dem Be-<lb type="inWord" />
               </p></div1></body></text></TEI>
