<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de-DE"><text xml:id="blume_000898" xml:lang="ger"><body><div1 n="2"><p>theils
					selbst beobachtet, theils durch sorgfältige<lb />Erkundigung erfahren. Vorzüglich
					wichtig ist die<lb />Aufhellung, welche die Geologie dieses großen,<lb />bis dahin
					so wenig gekannten Erdstrichs, des<lb />
               <name type="place" ref="gettyid:7016886">nördlichen Africa</name>, dadurch erhalten hat. Um<lb />sich die Uebersicht
					davon zu erleichtern, darf man<lb />nur auf jeder neuern Karte dieses Welttheils
					die<lb />Strecke zwischen <name type="place" ref="gettyid:7001215">Cairo</name>
					und der genannten <name type="place" ref="gettyid:7000653">Haupt-<lb type="inWord" />stadt von Fezzan</name> in vier große Stationen
					theilen,<lb />nämlich <hi rendition="#r">a</hi>) von <name type="place" ref="gettyid:7001215">Cairo</name> bis <name type="place" ref="gettyid:7001281">Siwah</name>, wo <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/HornemannF">Horne-<lb type="inWord" />mann</persName>, so wie vor ihm <persName ref="http://uri.gbv.de/terminology/jfbo_person/BrowneW">Browne</persName>, nach
					größter<lb />Wahrscheinlichkeit die Ruinen des famosen Am-<lb type="inWord" />monstempels gefunden hat. <hi rendition="#r">b</hi>) Von den nach<lb />
               <name type="place" ref="gettyid:7000650">Augila</name>, das ungefähr in der Mitte
					zwischen <name type="place" ref="gettyid:7001215">Cairo</name>
               <lb />und <name type="place" ref="gettyid:7000653">Murzuck</name> liegt. <hi rendition="#r">c</hi>) Weiter bis zur <name type="place" ref="gettyid:1110387">schwarzen<lb />Harutsch (Felsenwüste)</name> und so <hi rendition="#r">d</hi>) bis <name type="place" ref="gettyid:7000653">Murzuck</name>.</p>
            <p>Beydes, <name type="place" ref="gettyid:7001281">Siwah</name> und <name type="place" ref="gettyid:7000650">Augila</name>, sind die Haupt-<lb type="inWord" />orte zweyer <hi rendition="#wide">Oasen</hi> oder fruchtbarer
					Inseln mit-<lb type="inWord" />ten auf öden Sandmeeren. Und die <hi rendition="#wide">
                  <name type="place" ref="gettyid:1110387">schwarze<lb />Harutsch</name>
               </hi> eine Basaltgegend, die
					vermuthlich<lb />einst durch Erdbrand ihr jetziges schaudervolles<lb />und tristes
					Ansehen erhalten hat.</p>
            <p>Nun zu den einzelnen naturhistorischen Be-<lb type="inWord" />merkungen, die sich
					unserm wackern Reisenden auf<lb />diesen vier Hauptstationen dargebothen
					haben.</p>
            </div1></body></text></TEI>
