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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:lang="de-DE"><text xml:id="blume_000858" xml:lang="ger"><body><div1><div2><div3 n="2"><p>des Caschelots sey. Auch
							unsre Südsee-Wall-<lb type="inWord" />fischfänger haben ihn häufig im
							Darmkanale jener<lb />Cetaceen gefunden, und unterlassen nie, wenn
							sie<lb />einen magern und schwächlichen Pottfisch harpu-<lb type="inWord" />nirt haben, darnach zu suchen. Es scheint nem-<lb type="inWord" />lich,
							daß der im gesunden Zustande des Thiers fast<lb />flüssige Auswurf durch
							eine Art von Verstopfung<lb />zu Amber verhärtet; daher man ihn nur in
								kran-<lb type="inWord" />ken abgemergelten findet. Je weicher er ist,
								de-<lb type="inWord" />sto weniger ist er werth. Ja mir scheints
							nach<lb />dem, was ich davon erfahren, daß der festeste<lb />kostbarste
							Amber sich bloß bey denen findet, die an<lb />der dadurch verursachten
							Krankheit gestorben sind.<lb />Doch gebe ich letzteres nur noch für eine
								Vermu-<lb type="inWord" />thung. Aber ausgemacht ist, daß man sowohl
							im<lb />Amber als im weichen Koth der Pottfische häu-<lb type="inWord" />figst die hornichten Schnäbel der Sepien antrifft,<lb />von welchen sie
							sich bekanntlich nähren.</p>
                  <ab type="typography">***</ab>
               </div3>
            </div2>
         </div1>
      </body>
   </text></TEI>
